02. - Oktober - 2026

Jede siebte Unfallversicherung erhält Top-Note

Die private Unfallversicherung gehört zur Standard-Risikovorsorge, weshalb das Tarifangebot auf dem deutschen Markt riesig und kaum zu überblicken ist. Für Orientierung sorgt das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg mit einem jährlichen Rating. Diesmal befanden sich 474 Tarife von 86 Versicherern auf dem Prüfstand. Es galt, in 66 Detailkriterien zu überzeugen und zudem zwei Bedingungen zu erfüllen: Der leistungsschädliche Anteil von Krankheiten und Gebrechen muss mindestens 75 Prozent betragen, und bei Beschädigung oder Verlust von Zähnen nach einem Unfall werden Zahnbehandlungs- und -ersatzkosten übernommen. Beurteilt wurde lediglich die Leistungsstärke, nicht das Preis-Leistungs-Verhältnis.
66 Tarife oder 13,9 Prozent erhielten die Bestnote „FFF+“, ließen also praktisch keine Wünsche offen. Sie verteilen sich auf 28 Versicherer, womit fast jede dritte involvierte Gesellschaft mindestens einen Top-Tarif im Angebot hat. Auf der anderen Seite wurden 20 Tarife mit der als „ungenügend“ geltenden Note „F–“ abgestraft.
Die Chance, einen sehr guten Tarif zu erwischen, ist somit deutlich größer als die auf einen Tarif-Flop. Auf Nummer sicher geht man allerdings mit kundiger, unabhängiger Beratung.